Beatenberger Hausberg

Creux du Van
5. September 2014
Calandahütte
16. September 2014
 
Am letzten Samstag habe ich einmal die Tour über das Niederhorn ausprobiert. Morgens auf den Zug und ab nach Interlaken. Leider war im Zug nichts mit gemütlich noch etwas vor sich hindösen, ich hatte das Glück im gleichen Wagen wie eine Frauenwandergruppe zu sein, welche sich schon um diese Zeit mit Weisswein einstimmten.
 
 
In Interlaken dann auf‘s Bike und nach einer kurzen Einrollstrecke, kam auch schon der erste heftige Uphill durch den Wald Richtung Habkern. Weiter ging es dann auf Asphalt- und breiten Naturstrassen, auf welchen leider auch immer wieder Höhenmeter vernichtet wurden. Dafür war die Aussicht auf die typisch berneroberländische Landschaft und den Thunersee umso schöner. Und wäre es nicht teilweise bewölkt gewesen, hätte man sogar das ganze Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau gesehen.
 
 
Über Waldegg führte die Route weiter Richtung Oberburgfeldalp, wo es durch einen schönen Nadelwald ging, bevor endlich ein Wanderweg folgte. Nach einer kurzen Tragestrecke kam ich dann auch schon auf dem Niederhorn an. Leider zogen, wie schon oft dieses Jahr, gerade als ich oben war, dichtere Wolken und sogar leichter Nebel auf.
 
 
Darum machte ich mich dann nach einer kurzen Stärkungspause auch schon wieder an die Abfahrt. Die ersten 300 Höhenmeter waren leider zum vergessen, da mehr schieben als fahren angesagt war. Nicht mehr enden wollende hohe Wurzel und Steinabsätze, welche teilweise auch noch nass waren. Nach meiner Einschätzung eher S3 und für mich nicht durchgehend fahrbar. Mit der Zeit und schwindender Höhe wurde es dann aber etwas besser, bis sogar noch ein paar flowige Stellen folgten.
 
 
In Schmocken kam ich dann aus dem Wald raus und fuhr rüber zur Bergstation der Standseilbahn Beatenberg. Von dort folgte dann nochmals ein netter Downhill zur Beatenbucht runter. Zurück bis nach Interlaken folgte ich dann dem Jakobsweg, welche an der Beatushöle vorbei führte. Wieder am Bahnhof angekommen reichte es grad noch um das fast schon obligate Bierchen und Packet Tuc zu kaufen, bevor der Zug einfuhr. Aber leider auch auf dem Nachhauseweg nichts mit Ruhe, da eine Gruppe Westschweizer im Zug, die es anscheinend nicht geschafft hatten, ihren Kindern ein Minimum am Anstand beizubringen.

Fazit: Eine Tour die ich nicht unbedingt weiter empfehlen würde, aber trotzdem ein schöner Tag in mir neuer Umgebung.
 


volle Distanz: 44.72 km
Maximale Höhe: 1938 m
Minimale Höhe: 562 m
Gesamtanstieg: 1923 m
Gesamtabstieg: -1923 m

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