Lauberhornabfahrt

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Kleiner Sonntagsausflug zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Ich war glaub vor fast 20 Jahren das letzte Mal beim dem bekannten Dreigestirn, als wir als Lehrlinge dort an einem Firmenskirennen teilnahmen, also höchste Zeit ihm wieder einmal einen Besuch abzustatten. Der Aufstieg von Grindelwald bis zur kleinen Scheidegg verlief recht unspektakulär auf der Strasse, nur die letzte Schotterrampe zwang mich kurz aus dem Sattel. Da die Strasse kaum Aufmerksamkeit erforderte, konnte ich den Blick umso mehr über die imposante Eigernordwand schweifen lassen.
 
 
In der noch kühlen Morgenluft pedalierte es sich richtig angenehm und ich hatte schon bald die kleine Scheidegg erreicht. Hier ging es dann auch endlich auf den ersten Trail, welcher mich noch ein paar Meter höher führte. Etwas oberhalb des Tourirummels, konnte ich den Anblick von Eiger, Mönch und Jungfrau erst so richtig geniessen. Herrlich, wie die Drei weiss verschneit in der Sonne vor dem blauen Himmel um die Wette strahlten.
 
 
Der schmale Trail führte quasi der Höhenlinie entlang bis zur Rinderhitta, wo ich mich in die goldgelben Butterblümchen legte und Mittagspause machte. Dies war doch mal ein Rastplatz der Extraklasse. Im weichen Grass liegend, die Sonne im Gesicht und vor einem das imposante Dreigestirn, was will man mehr.
 
 
Irgendwann startete ich aber dann doch auf die legendäre Lauberhornabfahrt, hier ausnahmsweise mal als Sommervariante ohne Schnee. Schöner hätte man einen Flowtrail wohl auch künstlich nicht anlegen können, die Abfahrt startete schon mal vielversprechend und dies vor dieser einmaligen Gebirgskulisse. Beim Hundschopf gab es keinen grossen Sprung wie im Winter, dafür aber ein paar knackige Spitzkehren den Hang hinunter.
 
 
Weiter ging es durch das Brüggli-S, vorbei an der Wasserstation und anschliessend unter der Wengernalpbahn durch, um in das Gleitstück Langentrejen über zu gehen. Hier kann man es auch auf der Sommervariante gleiten lassen, einfach noch mit ein paar flowigen Kurven angereichert. Vor dem Haneggschuss verlässt dann der Track die Abfahrtsroute und das folgende Teilstück bis zur Innerallmend führte leider der staubigen Alpstrasse entlang, bevor nochmals ein kurzer spassiger Trailabschnitt im Schiltwald folgte. Von Wengwald aus begann dann der letzte Downhill ins Lauterbrunnetal. Steil durch den Wald und über unzählige Stufen, wurden die letzten Höhemeter vernichtet. Der Lütschinen entlang ging es anschliessend zurück nach Interlaken. Etwas neidisch blickte ich dabei auf die Riverrafter, so eine Abkühlung wäre mir bei den Temperaturen auch gelegen gekommen.
 


volle Distanz: 33.33 km
Maximale Höhe: 2137 m
Minimale Höhe: 567 m
Gesamtanstieg: 1279 m
Gesamtabstieg: -1748 m

2 Kommentare

  1. Ventoux sagt:

    Geil, diese Variante ab der Kleinen Scheidegg bin ich so noch nie gefahren. Und der Trail am Hundschopf sieht ja super aus.

  2. blackCoffee sagt:

    Diese Ecke bin ich noch nie mit dem Bike gefahren, obwohl es nicht weit weg von zu Hause ist….Hoffe das es bald eine Gelegenheit dazu gibt.

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