Ein Litevillianer mehr

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Freude herrscht, vorletzte Woche durfte ich mein neues Liteville in der Radbar in Empfang nehmen. Nach dem Testride im März wusste ich, dass mein neues All-Mountain ein Liteville 301 werden wird. Da die neuen Mk12-Rahmen aber erst ab Juni verfügbar waren, hatte ich bis dahin genügend Zeit, mir Gedanken über den Aufbau und die zu verbauenden Komponenten zu machen. Im Juli dann mit Urs von der Radbar noch die letzten Details besprochen und das neue Schätzchen geordert. Nach ein paar Verzögerungen steht es jetzt endlich bei mir zu Hause, mein ganz persönliches 301, welches sich doch etwas von den Werksmaschinen unterscheidet. Für die grossen Alpentouren leider etwas zu spät, aber dies macht nichts, so kann ich es in aller Ruhe über den Winter etwas auf den heimischen Trails (er)fahren und ihm noch den letzten Feinschliff verpassen, so dass es dann im Frühling bereit ist, für eine Saison mit hoffentlich vielen schönen Stunden in den Bergen.
 
 
Rahmen: Liteville 301 Mk12, Grösse S, grün eloxiert
Gabel: RockShox Pike RCT3 DPA 160mm
Dämpfer: RockShox Monarch RT3 DebonAir
Umlenkhebel: 160mm aktuell verbaut, 140mm zusätzlich
Kurbel: B.O.R. XM557
Kettenblatt: Sram XX1 28Z
Pedale: Shimano XTR Trail
Schaltung: Sram X01 11-fach
Bremsen: Shimano XT
Bremsscheiben: Trickstuff Dächle 6-Loch 180mm
Vorbau: Syntace MegaForce 50mm
Lenker: Vector High10 720mm
Griffe: Koba SL
Felgen: Syntace W35 (v:27.5/h:26)
Naben: DTswiss 240s
Speichen: Sapim CX-Ray
Sattelstütze: KindShock LEV Integra 125mm
Sattel: Selle Italia SLR TT
Gewicht: 12.55kg
 
 
Bisher bin ich damit erst einmal auf den Gempentrails unterwegs gewesen und es fährt sich schon sehr gut, wenn auch noch nicht so ganz vertraut wie das Reamol. Mit was ich sicher noch etwas herumexperimentieren muss, ist die Lenkerbreite und Höhe. Die 720mm kommen mir im Vergleich zu den 640mm des Reamols doch noch etwas arg breit vor und auch beim Rise dürften es eventuell noch 10mm mehr sein. Als nächstes werde ich mich dann mit den Einstellungen an Gabel und Dämpfer beschäftigen. Beim Dämpfer gebe es ja bei meinem Fliegengewicht auch noch die Möglichkeit des tunens, aber schön eins nach dem anderen.
 

5 Kommentare

  1. marco sagt:

    ach sieh an, da ist es ja, hab schon davon gehört 😉
    heftige Farbe, so erkennt man dich schon weitem 😉
    Gewicht, stimmt das ? sind doch viele leichte teile verbaut, so auf den ersten blick. oder ist der Rahmen so schwer.
    Viel Spass auf jeden fall mit dem neuen Radl !!

    • Sven sagt:

      Hallo Marco, ja Gewicht stimmt, der Rahmen wiegt ohne Dämpfer etwa 2450g.
      Die Pedale sowie die DPA-Gabel sind nicht die leichtesten, bei den Bremsen/Scheiben hätte man mit komplett XTR noch etwas einsparen können und der Lenker ist auch Alu. Erste Priorität vor dem Gewicht hatten Zuverlässigkeit und Funktionalität, und der Lenker als einziges Karbonteil am Bike hätte mich irgendwie gestört.
      Die Farbe kommt in echt nicht ganz so heftig rüber, ist ein schön sattes Grün. Farbig eloxierte Oberflächen sind immer etwas schwierig zum Fotografieren.

  2. blackCoffee sagt:

    Hoi Sven,
    sehr schönes Teil! Bei Komponentenwahl hätte ich auch auf „gestandenes“ gesetzt… 8)
    Bin gespannt auf Dein Urteil nach der nächsten Saison.

  3. rotscher sagt:

    😆 Ohlala 🙂 Und es ist geboren. Sieht super aus. Ich wünsche dir mega viel Spass mit dem Spielzeug. Und das wirst du haben, ich kann nachfühlen.
    Der farbige Hebel mit dem rohen 301 sieht super aus. Wie hast du das hingekriegt? Wieder weggeschliffen?
    Und wegen den Änderungen, lass es locker angehen. An die Lenkerbreite z.B. wirst du dich schnell gewöhnen und die Vorteile spüren.
    Nächste Saison müsste es mal ein SwissLitevilleEvent geben 😛

    • Sven sagt:

      Hallo Rotscher, merci, ja den werde ich sicher haben resp. habe ihn schon 8)
      Urs von der Radbar hat da einen Mechaniker an der Hand, der mit der Fräsmaschine nach dem eloxieren beim 301 ein paar Mikrometer abgefräst hat. Ist aber anscheinend noch recht tricky einzuspannen, oben beim 1 hat er ganz leicht den Rand touchiert, sieht man aber kaum.

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