Calandahütte

16. September 2014
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24. September 2014
 
Gestern schaffte ich es doch noch, einmal wieder eine Tour im Bündnerland zu machen, wenn auch für diesen Sommer dort eigentlich höheres geplant war. Von Chur aus konnte ich mich zuerst gemütlich dem Rhein entlang bis Untervaz etwas einfahren, bevor aus aufwärts Richtung Calandahütte ging. Der Aufstieg war gleichmässig steil und verlief abwechselnd auf Asphalt- und Naturstrassen. Einzig ab Laräza führte ein längeres Stück über einen Pfad, resp. von Kühen zertrampelter Pfad, auf welchem ich teilweise schieben musste.
 
 
Sonst bleibt eigentlich nur noch das wunderbare Panorama über die Bündner Berge zu erwähnen, das je höher desto schöner wurde. Man merkte auch gut, dass im Bündnerland aktuell gerade Hochwildjagt ist. Beim Aufstieg kamen mir schon ein paar Jäger mit einer Gemse auf dem Anhänger entgegen und später rannte eine selbige vor mir über eine Lichtung. Nur die fetten Murmeltiere liessen sich nicht gross stören, beim anfressen des Winterspecks.
 
 
In der Calandahütte gab es dann erst mal eine Bouillon mit Ei zur Stärkung und einen hausgemachten Holunderblütensirup, sehr fein. Anschliessend genoss ich noch etwas in der Sonne die traumhafte Aussicht und kam mit zwei Wanderern ins Gespräch, die sich fragten, was ein Baselbieter mit einem Bike aus dem St.Galler Rheinthal wohl hier mache.
 
 
Das Bäumchen auf dem Panorama ist übrigens zu Ehren des Hüttenwart-Juniors, der mit seinen zarten zwei Monaten auch schon anwesend war.
 
 
Nach der Pflicht des Uphills, dann die Kür in Form von vernichten von 1500 Höhenmeter auf etwa 8 Kilometer. Die ersten paar Meter ging es wieder den gleichen Weg zurück, bevor ich dann auf den Wanderweg runter nach Haldenstein abbog. Technisch nicht so anspruchsvoll, war der ganze Downhill recht flüssig und schnell zu fahren. Hie und da hatte es aber doch ein paar schwierigere Stellen und man musste schauen, dass man in dem schönen Flow rechtzeitig Tempo raus nahm. Viel zu schnell war ich dann schon wieder unten bei der Burg Haldenstein und somit fast am Ende dieser schönen Tour.
 
 
Ich fuhr die Tour in entgegengesetzter Richtung als auf dem Track von gps-tracks.com, zum Glück, denn sonst hätte ich fast alle Höhenmeter auf Asphalt- und Naturstrassen vernichten müssen.
 


volle Distanz: 37.92 km
Maximale Höhe: 2073 m
Minimale Höhe: 532 m
Gesamtanstieg: 1606 m
Gesamtabstieg: -1607 m

1 Kommentar

  1. Spoony sagt:

    Sehr schöner Bericht und noch bessere Fotos. Das verdient einen Kommentar!

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