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In der Nacht auf Montag hatte es stark gewittert und der Morgen startete noch etwas nass und wolkenverhangen, ich machte mich trotzdem auf zum Chörbschhorn. Von Davos aus ging es zuerst über die Büschalp zur Parsenn Mittelstation hoch. Ein Aufstieg den ich mag, er fängt gemütlich an und wird langsam immer steiler. Ich kam gut voran und wechselte schon bald auf den bekannten Panoramaweg zum Strelapass rüber. Recht einfach zu fahren, bietet er dafür eine wunderbare Aussicht auf die ganze Gegend, immer wieder eine schöne Sache dieser Panoramaweg.
 
 
Auf dem Strelapass dann eine erste Pause bei durchzogener Bewölkung. Ich guckte mir etwas die schon bekannte Umgebung an und machte mich auch schon bald wieder auf den Weg. Nächste Station Strelasee, ein schönes Bergseechen mit einem noch schöneren von Blumen eingefassten Tümpel daneben.
 
 
Der weitere Weg bis zur Latschüelfurgga war durchwegs fahrbar und ich war nicht alleine unterwegs, etliche Biker kreuzten meinen Weg. Auf der Latschüelfurgga weideten neben ein paar Kühen auch zwei Mulis, das wär doch mal was für den Biketransport auf den Gipfel. Für das nächste Stück spielte ich dann aber doch selbst Muli und schulterte das Bike.
 
 
Der Track aus dem Ride führte nicht ganz auf den Gipfel und ich überlegte mir bei der Verzweigung noch, ob ich nicht doch ganz rauf soll. Da ich aber nicht wusste ob der Weg auf der anderen Seite runter fahrbar ist, entschied ich mich gegen die zusätzlichen 100 Höhenmeter. Ich fuhr weiter zur unbewirteten Chörbschhornhütte, wo ich Mittagspause machte.
 
 
Dort vor der Hütte sitzend, kam ich mit einem Bikerpärchen aus Klosters ins Gespräch, welches gerade beim Gipfelbierchen war. Sie bestätigten mir, dass die Abfahrt vom Chörbschhorn fahrbar ist. Also wer die Tour mal nachfährt, ruhig ganz auf den Gipfel gehen.
 
 
Die Tränchen über den verpassten Gipfel verdunstet bei der folgenden Abfahrt zur Stafelalp aber schnell wieder. Diese lies das Bikerherz höher schlagen, der Trail schlängelte sich traumhaft schön den Grat hinunter, recht zügig fahrbar aber doch nicht zu einfach. Hier konnte ich es wieder mal gefahrenlos rumpeln lassen, die Bremsen quietscht und der Staub flog. Man merkt dass der Trail oft gefahren wird, aber er wird auch gut gepflegt, wie eigentlich alle offiziellen Trails hier in Davos.
 
 
Viel zu schnell war der Spass schon wieder vorbei, aber nach der Stafelalp folgte nochmals ein nicht minder spassiges Stück durch den Wald nach Frauenkirch runter. Da ich gerade so schön im Trailfieber war, hängte ich noch eine Abfahrt vom Rinerhorn dran. Ich nahm die Bahn rauf und fuhr von der Bergstation weiter zum Äbirügg. Von dort runter bis zum Heidboden ging der Spass auf einem weiteren flotten Trail weiter, auch dieser etwas ausgefahren aber gut gepflegt. Beim Heidboden verliess ich dann den offiziellen Trail und vernichtete die letzten Höhenmeter noch auf einem schmalen Wanderweg. Ein totaler Kontrast zur Ducan-Tour vom Vortag, aber auch sehr spassig. Die Vielseitigkeit hier in Davos begeistert mich immer wieder, man hat von allem etwas um sich rum.
 


volle Distanz: 35 km
Maximale Höhe: 2569 m
Minimale Höhe: 1463 m
Gesamtanstieg: 1806 m
Gesamtabstieg: -1807 m

1 Kommentar

  1. blackCoffee sagt:

    Diese Bilder machen echt Laune!
    Danke für den Bericht 😉

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