Jahresrückblick 2015

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Ein Jahr mit Rekordtemperaturwerten geht zu Ende, mehr als eine Entschädigung zum letztjährig verregneten Sommer. Mit 27 Blogbeiträgen, 282 Fotos, guten 3600 Kilometer, etwas über 100000 Höhemeter und 25 Touren in den Bergen auch für mich eine Rekordsaison, so viele schöne Bikeerlebnisse durfte ich noch nie innerhalb eines Jahres geniessen.
 
 
Der Saisonstart in die Berge konnte besser nicht sein, im Mai mit Alex ein paar Tage am Lago di Maggiore. Was gibt es schöneres, als schon zu dieser Jahreszeit bei hochsommerlichen Temperaturen zu Biken und anschliessend im Pool zu planschen. Einen Monat später ging es dann grad nochmals ins Tessin, diesmal aber ins Sottoceneri nach Cademario, um endlich einmal den Monte Tamaro in Angriff zu nehmen. Die Tour von diesem aus, über den Höhenweg zum Monte Gradiccioli und Monte Lema, war dabei der Höhepunkt dieser drei Tage.
 
 
Im Juli dann seit längerem das erste Mal wieder ins geliebte Bündnerland nach Laax, wo ich ein paar schöne Touren auf alten und neuen Pfaden fuhr. Vergnügen pur im Gegensatz zu den fast unerträglichen Temperaturen daheim, ich wär am liebsten grad geblieben. Lange musste ich zu Hause aber nicht schwitzen, da es kurz darauf schon wieder in die Berge nach Saanen ging. Das Hotel Spitzhorn blieb mir dort dieses Jahr speziell in Erinnerung. Kulinarisch ein allabendliches Highlight, gratis Upgrade in eine Juniorsuite und blackCoffee kam auch noch auf eine gemeinsame Tour vorbei.
 
 
Danach musste ich ärmster einen ganzen Monat am Stück arbeiten, bevor es erneut Viva-la Grischa hiess. Ich fuhr das erste Mal nach Davos und obwohl das Wetter ausnahmsweise nicht so ganz mitspielte, konnte ich ein paar schöne Touren verbuchen. Neben den herrlichen Trails am Pischa und diversen Abfahrten auf der Parsennseite, hätte es da noch viele weitere reizvolle Touren, ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort.
 
 
Kaum zu Hause angekommen, packte ich wieder meine sieben Sachen, um nochmals in Richtung Ibex-Land auf zu brechen. Wie schon vor zwei Jahren, erlebte ich eine wahrlich paradiesische Zeit in Pontresina. Hier fuhr ich auch die Tour, welche sich im 2015 am meisten in mein Gedächtnis einprägt hat. Die Bikewanderung auf die Diavolezza war ein Erlebnis der besonderen Art und ich hoffe zukünftig noch mehr solche Touren machen zu können.
 
 
Nach vorwiegend heimischen Trails im September, gehörte der Oktober dem von mir bis dahin etwas vernachlässigten Wallis, welches bei diesem prächtigen Herbstwetter im Indiansummer-Farbenkleid einfach traumhaft war. Zuerst die goldgelbe Cremeschnittentour über die Moosalp und dann noch mit Alex unser Herbst-Double, mit dem finalen Hammertrail von Giw nach Visp runter. Ein würdiger Abschluss der Hochtourensaison.
 
 
Bis jetzt aber noch weit und breit kein Schnee und immer noch angenehme Temperaturen. Von mir aus dürfte es ruhig so weiter gehen, quasi übergangslos in die Saison 2016. Für die Natur hingegen wäre ein bisschen Niederschlag schon gut. Auch von grösseren Verletzungen blieb ich trotz ein paar Stürzen diese Saison verschont. Die Schürfungen sind alle wieder verheilt und nur der verstauchte Daumen zickt immer noch etwas rum.

Nachdem ich ja letztes Jahr eine neue Beziehung mit meiner hübschen Vorarlbergerin eingegangen bin, spürte ich im März schon wieder Frühlingsgefühle. Diesmal habe ich mich in eine fesche Allgäuerin verguckt, welche im Oktober dann auch bei mir einzog. Wir freuen uns schon auf gemeinsame Touren im 2016 und die Familienplanung sollte damit jetzt für die nächste Zeit vorerst einmal abgeschlossen sein. *g*
 
 
Was wünsche ich mir für nächstes Jahr ? Wenn es nur annähernd so gut wird wie dieses, bin ich schon vollauf zufrieden. Fest geplant habe ich noch nichts, es liegen aber genug Touren im Köcher bereit, so dass ich mir je nach Lust und Laune welche rauspicken kann, einfach möglichst viel fahren und geniessen. Ich hoffe es ergibt sich auch wieder die einte oder andere Tour mit einem von euch Lesern und Mitbloggern. Ausserdem möchte ich möglichst oft hoch hinaus, auch wenn da nicht immer alles fahrbar ist. Ich habe mittlerweile richtig Gefallen gefunden an solchen Abenteuer-Bikewanderungen.

Somit bleibt mir noch Euch allen einen guten Rutsch zu wünschen. Mögen die Träume für 2016 in Erfüllung gehen und die Schwerkraft stets auf eurer Seite sein ;)
 

8 Kommentare

  1. rotscher sagt:

    Cool 🙂 So lässt sich Biken und Familienplanung gut unter einen Hut bringen *hihihi*.
    Ich wünsche dir einen tollen Start ins neue Jahr, viele schöne Bikeerlebnisse, dazu beste Gesundheit und weiterhin schöne Blogbeiträge.
    8) Gruss aus dem Osten

  2. blackCoffee sagt:

    Das Liteville in grün sieht richtig scharf aus 😉
    Apropos Biketouren im Hochgebirge: Ich habe ich mich auch etwas „festgefahren“…Nein im Ernst, das Bikebergsteigen gefällt mir, auch wenn mein „Schwarzes“ manchmal etwas schwer auf den Schultern liegt…
    Wünsche Dir viel Spass auf dem Bike und hoffe wir fahren wieder mal eine Runde zusammen (wie wär’s zum Abschluss nach dem Winterpokal in Euren Gefilden?)..

    • Sven sagt:

      Danke Andü, Dir auch viel Spass und freue mich schon auf gemeinsame Runden im 2016. Gute Idee mit der WP-Abschlussrunde, ich mache mir mal Gedanken für ne schöne Tour hier 😉

  3. Alex sagt:

    Und ich freu mich uf mis neue Bike im 2016 😀
    LG Alex und guete start!

    • Sven sagt:

      Hoi Alex
      Merci, hoffe Du bist auch gut gestartet und natürlich auch Euch alles Gute fürs neue Jahr.
      So lange musst ja nicht mehr warten, vorausgesetzt sie führen nicht auch grad SAP für die Lagerbewirtschaftung ein wie Canyon 😆

  4. Ventoux sagt:

    Das war ja ein super Bikejahr, in vielen Jahresrückblicken liest man, dass aussergewöhnlich viele Touren gemacht werden konnten. Sehr schöner Rückblick, am meisten fasziniert mich halt immer noch Deine Diavolezza-Tour, genau nach meinem Geschmack. Mit Deiner wie meiner Vorliebe für karge hochalpine Touren sind die Westalpen fast ein Muss, kann ich Dir dringend empfehlen (z.B. Lauson und Chaberton stehen immer noch auf meiner Liste). Und ja vielleicht kommt mal eine gemeinsame Tour zu Stande, würde mich freuen.
    Gruss und dass es bald wieder los geht

    • Sven sagt:

      Hoi Pesche
      Der Mont Chaberton mit seinen Geschützturmruinen würde mich schon lange reizen, seit ich davon irgendwo mal Bikebilder gesehen habe 8)
      Ich verlass ja sonst nicht so gerne unser schönes Land, aber für solche Biketouren (oder früher Rennstreckenbesuche) mach ich gerne eine Ausnahme. Bei MTB-news sieht man ja immer wieder faszinierende Bilder aus dem Westalpen und auch deine Eindrücke habe mich schon etwas gluschtig gemacht.
      Wünsche auch Dir noch „en guets neus“ und auf eine hoffentlich baldige gemeinsame Tour.

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