Lebenszeichen

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24. Mai 2016
 
Auch wenn der letzte Blogbeitrag schon über zwei Monate her ist, Halfmoon-Biking lebt noch. Am Biken bin ich auch noch, aktuell aber in eher etwas reduzierter Form. Nach der letzten intensiven Saison, kämpfe ich seit den letzten Wochen etwas gegen ein Motivationstief und bin zu einem regelrechten Sofalover geworden, anstatt dieses zu busten. Nichts desto trotz, sind an den zahlreich schönen Tagen in diesem noch jungen Jahr, doch schon wieder gute 400km zusammen gekommen und ich kann es kaum erwarten, dass die Temperaturen sich wieder in Richtung Wohlfühlbereich bewegen.

Keine positiven News gibt es leider zu meinem rechten Daumen, der seit dem Sturz vom letzten Herbst immer noch rumzickt. Es ist zwar eine Verbesserung spürbar, aber nach längeren Biketouren und bei gewissen Bewegungen unter Kraft, wie z.B. eine Flasche öffnen oder Arbeiten mit einem Schraubenzieher, ist immer noch ein Schmerz da. Seit ein paar Wochen bin ich jetzt deswegen bei einer netten Ergotherapeutin in Behandlung, die den Beschwerden mit viel Fingerspitzengefühl und Ultraschall zu Leibe rückt, so dass ich hoffentlich bald wieder beschwerdefrei Biken kann.
 
 
Was macht man also am besten mit der freien Zeit und den sich langweilenden Bikes ? Richtig, tunen und für die nächste Saison vorbereiten. Das Razorblade durfte für einen Wellnessurlaub nach Buchs zu kBike, wo es seine Laufräder neu zentriert bekam und rundum verwöhnt wurde. Das 301 hingegen kommt nicht in diesen Genuss, es muss mit meinen Schrauberkünsten vorlieb nehmen. Nach erst gut 200km muss da noch nichts revidiert werden, dafür gibt es anderweitig Optimierungsbedarf. Der alte Lenker mit 10mm Rise, wurde gegen einen Vector-7075 mit 20mm getauscht. Bei diesem habe ich die Breite nochmals etwas auf 700mm reduziert. Vom ersten Gefühl her jetzt schon mal recht gut, alles weitere wird sich dann auf dem ersten richtigen Testride zeigen. Ausserdem habe ich mir noch einen Southpaw-Auslösehebel für meine Kind-Shock Sattelstütze bestellt. Dieser wird bei 1x11 anstelle des linken Schalthebels montiert und ist auch von der Bedienung her ergonomischer als der originale Auslösehebel. Jetzt muss ich das Ding nur noch irgendwie schwarz kriegen, das Silber passt sowas von nicht zum restlichen Cockpit.
 
 
Nicht nur im Motorsport ist ein richtig abgestimmtes Fahrwerk einer der wichtigsten Faktoren, darum habe ich mich über den Winter auch diesem Thema gewidmet. Mit meinen knapp 60kg entspreche ich wohl eher nicht dem durchschnittlichen Fahrer, für welche Liteville den Werksdämpfer ausgelegt hat. Was liegt also näher, als den Dämpfer auf mich und meine Bedürfnisse anpassen zu lassen. Bei der Suche nach jemandem der dies macht, bin ich auf Stefan aka. Lord Helmchen gestossen. Es gibt wohl kaum jemanden mit mehr Erfahrung im Monarch tunen für die Liteville Hinterbauten, äusserst netter Typ mit viel Fachwissen. Damit ich meinen Werksdämpfer nicht erst zu ihm einschicken musste, nutzte ich die Gelegenheit gerade, um auf einen Monarch plus upzugraden. Vorletzte Woche kam er dann an, mein Helmchen-tuned Monarch und muss jetzt nur noch beklebt und verbaut werden, ich freue mich schon auf die erste Ausfahrt damit.

Da damit jetzt wahrscheinlich das Heck dem Frontfarwerk überlegen sein wird, wäre da dann ja auch wieder Handlungsbedarf. Oje, das entwickelt sich beim Bike langsam in dieselbe Richtung wie damals beim Auto. Wie heisst es doch so schön: Männer werden nicht erwachsen, nur die Spielzeuge werden grösser *grins*
 

2 Kommentare

  1. ROTSCHER sagt:

    Cooool 8) An einen getuneden Monarch plus habe ich auch schon gedacht. Das würde noch auf meiner Wunschliste stehen. Zwischendurch muss ich jedoch versuchen etwas erwachsen zu sein 😉 Bin auf deine Eindrücke gespannt. Vielleicht werde ich wieder zum Kinde 😆

  2. Dirk sagt:

    Hey du lebst ja noch! 😆

    Endlich mal wieder was zum lesen….

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