Mit Schwung ins neue Jahr

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Mit Schwung und neuer Webseite ins neue Jahr. Was des Wintersportlers Leid, ist des Bikers Freud. Die alte Saison geht quasi übergangslos in die neue über, mit hoffentlich ebenso vielen schönen Touren wie im 2016, hier ein kleiner Rückblick.

Der Auftakt in den Sommer stellt bei mir der schon fast traditionelle Trip ins Tessin dar. Nachdem wir auf der Alpennordseite im Juni nicht gerade mit viel Sonne beglückt wurden, zog ich einmal mehr in den Süden, wo ich in Vezia ein paar Tage am Lago di Lugano verbrachte. Die Grand Tour zum Gazzirola war zugleich auch die alpine Feuertaufe für das neues Liteville, welche es mit Bravour bestanden hat.
 
 
Damit wären wir auch gerade bei einem meiner persönlichen Highlights des vergangenen Jahres, meinem neuen 301 oder liebevoll auch „grünes Fröschchen“ genannt. Schon nach den ersten grösseren Touren hatte ich es in mein Herz geschlossen und ich fühle mich darauf einfach pudelwohl, genau das richtige für meine Bedürfnisse. Wie gross der Unterschied zu meinem älteren Koba Reamol ist, merkte ich gut, als ich es vor kurzem für den Winter wieder hervorholte. Vor allem bergab fühle ich mich auf dem Liteville viel sicherer und fahre damit Sachen, welche ich früher so nicht gefahren wäre.

Nach dem Auftakt im Tessin folgten diverse schöne Tagestouren im Berneroberland und sogar ins Züribiet hatte es mich einmal verschlagen.
 
 
Ende Juli startete dann die Hochtourensaison mit ein paar Bloggerfreunden und viel Schnee oben beim Plain-Morte Gletscher. Dies war auch die Tour, welche bei mir im vergangene Jahr den bleibendsten Eindruck hinterlassen hat. Eine wunderschöne hochalpine Landschaft, Winter und Sommer gleichzeitig, eine der längsten und besten Abfahrten, kurzum ein unvergesslicher Tag.
 
 
Ein paar Tage darauf entstand dann auch mein persönliches Lieblingsfoto des Jahres, als ich dem grossen Eisriesen wieder einmal einen Besuch abstattete. Ich verbrachte zwei schöne Tage in Fiesch, wo ich neben dem Alteschgletscher noch eine Tour aufs Eggerhorn machte. Die Aussicht von da oben auf das Goms ist herrlich und es sollte nicht mein letzter Besuch im Wallis sein.
 
 
Zuerst standen aber noch die Ferien im Bündnerland an. Diese Zeit Ende August entpuppte sich in den letzten Jahren als optimaler Zeitpunkt für schönes Wetter im Ibex-Land. Zuerst fuhr ich für ein paar Tage nach Davos, wo ich mich im Hotel Waldhuus verwöhnen lies. Das Highlight dieser Tage war die Reise zum Planeten Ducan, die Tour über die Ducanfurgga ist definitiv etwas vom Besten was man rund um Davos fahren kann.
 
 
Der anschliessende Trip nach Scoul war dann der Knaller des Jahres. Drei Tage strahlend blauer Himmel, drei Tage Bike schleppen und jede Menge traumhafte Trails. Das Unterengadin steht dem Oberengadin um nichts nach und ich werde ihm sicher noch öfters einen Besuchen abstatten. Die Bilder davon habe ich Euch bisher noch vorenthalten, werden aber in Bälde noch nachgereicht.

In meiner letzten Ferienwoche im September unternahm ich von zu Hause aus nochmals ein paar Tagestouren. Das Highlight war dabei die Tour zum Hohtürli und zur Blüemlisalphütte. Im Aufstieg musste das Bike zwar für 1000hm geschulter werden, dafür entschädigte dann aber ein Panorama und eine Abfahrt die seinesgleichen weit suchen muss.
 
 
Auch bei der folgenden Tour aufs Augstbordhorn verbrachte mein 301 wieder viel Zeit auf den Schultern. Noch vor ein paar Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, das Bike über längere Zeit auf einen Gipfel zu tragen. Heute gehört dies zu einer guten Tour schon fast dazu, die schönsten Gipfel sind halt nicht mit Bahnen und breiten Wegen erschlossen.
 
 
Für den Indiansummer kehre ich dann Ende Oktober noch zweimal ins Wallis zurück. Das Farbenspiel war einfach traumhaft schön und die Trails über die Varner- und Nesselalp waren genau das was ich brauchte, bei der aktuell alles andere als befriedigenden Jobsituation. Auch jetzt würden im Wallis ja gerade wieder traumhafte Bikebedingungen herrschen, aber ich musste leider zwischen Weihnacht und Neujahr arbeiten und schwelge jetzt dafür beim Schreiben dieser Zeilen etwas in den schönen Erinnerungen.
 
 
Alles in allem eine super Saison 2016 mit vielen schönen Touren und Erlebnissen. Aktuell stehen gute 2900km und 80000hm auf dem Zähler, dies sind etwa 700km weniger als letztes Jahr. Es hat mich auch gefreut ein paar von Euch treuen Lesern hier einmal persönlich zu treffen und freue mich schon auf nächste gemeinsame Touren im 2017. Grössere Verletzungen blieb mir zum Glück dieses Jahr erspart und auch der lädierte Daumen ist grösstenteils wieder genesen, 2017 dürfte ruhig so weiter gehen.

Nicht zu übersehen ist wohl auch der neue Webauftritt von Halfmoon-Biking. Nachdem ich Joomla über lange Jahre treu die Stange hielt, führt heute kein Weg mehr an Wordpress vorbei und auch ich habe den Wechsel vollzogen. Bei der neuen Seite wurde der Schwerpunkt auf die Fotos gelegt. Neu gibt es unter Anderem scrollbare Panoramen und dank dem Responsive-Design sollte die Seite auch auf allen Bildschirmgrössen sauber dargestellt werden. Feedback jeglicher Art nehme ich gerne entgegen und bin auch für die Meldung etwaiger Darstellungsfehler dankbar, da es kaum möglich ist die Seite mit allen möglichen Geräten und Browsern zu testen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und happy Trails 2017 :)
 

3 Kommentare

  1. Ventoux sagt:

    Hoi Sven, sieht super aus Deine neu gestaltete Seite. Ist fast wie ein Kalender anzusehen mit Deinen wunderschönen Bildern. Ich wünsche Dir auch ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr und viel geile Trails, hoffe auch wieder mal zusammen.

    • Sven sagt:

      Hoi Pesche, MERCI. Auch dir alles Gute und vor allem Gesundheit fürs neue Jahr. Ja würde mich freuen, auch im 2017 wieder mal zusammen das Bike zu schleppen und ein paar Trails zu rocken 8)

  2. Alex sagt:

    Cooi sach mit dr neue webpage!
    Isch au tablet approved 🙂
    Lg Alex

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