Altweibersommer-Hammertour

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11. Oktober 2014
 
So ein schöner blauer Himmel und so schönes Wetter wie gestern, hatte ich (fast) den ganzen Sommer nie auf meinen Touren. Dies gepaart mit der Saflischpass-Tour, war einfach der Burner. Mit dabei war diesmal wieder mein Arbeitskollege Thomas. Wir waren wohl aber nicht die einzigen, die das schöne Spätsommerwetter geniessen wollten. Die Züge waren gestern Freitag extrem überfüllt.
 
 
Zur Tour selbst muss ich wohl nicht viel sagen, die ist ja ein Klassiker. Der Aufstieg erfolgte durch das Binntal, wo wir uns in Binn erst mal in der Sonne einen Kaffee genehmigten, bevor es weiter ging auf der landschaftlich ausserordentlich schönen Aufstiegsroute. Später dann durch das Saflischtal und während wir höher kamen, wurde die Bergkulisse ringsherum immer imposanter.
 
 
Auf der einen Seite grün schimmernde Felsen, vom ersten Schnee leicht eingezuckerte Bergkuppen, Wiesen und Hänge in unterschiedlichsten Grüntönen, dazwischen wieder fast weiss/silbrig glitzernde Steinstellen und oben dann die markanten Felsformationen in einem dunklen Bronzeton (fast wie mein Reamol).
 
 
Oben auf dem Pass ruhten wir uns dann etwas aus, füllten Treibstoff für den Körper nach und genossen die grandiose Aussicht bei Windstille und herrlichem Sonnenschein.
 
 
Von der Abfahrt habe ich leider kein einziges Foto, da wir diese quasi in einem zug durchgefahren sind. War einfach zu geil, um sie durch grosse Stopps zu unterbrechen. Oben teilweise noch etwas verblockt aber recht flüssig fahrbar, dann ein kurzes Schotterpistenstück, von der Saflischmatte bis zur Stafel wieder ein genialer Singletrail, dann ein schöner Abschnitt einer Suone entlang und zur Krönung ab Rosswald den legendären 36er runter. Unten ab Ried-Brig folgten dann nochmals ein paar schöne Singletrails, bis diese uns unten in Brig wieder ausspuckten.
 
 
Diese vielseitig Abfahrt rockt sowas von und mir entfuhren immer wieder spontane Juchzer, während ich hinter Tomas den 36er runterflog. Unten in Brig gab es dann im Gartenrestaurant erst mal ein kühles Bierchen, um wieder etwas herunter zu kommen und den gefressenen Staub runter zu spülen. Und dann ab auf den Zug nach Hause.

Ein super genialer Tag, der schon fast etwas den miesen Sommer vergessen liess. Solche Tage sind es, die das Bikerherz höher schlagen lassen. Diese Tour ist für nächstes Jahr schon wieder auf dem Plan, gell Thomas ;)
 


volle Distanz: 44.59 km
Maximale Höhe: 2561 m
Minimale Höhe: 682 m
Gesamtanstieg: 1714 m
Gesamtabstieg: -2088 m

1 Kommentar

  1. rotscher sagt:

    Wow, einfach immer schön. Ich muss auch wieder mal diesen Klassiker fahren. Ist schon lange her seit dem letzten Mal.

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