Zermatt Bike-Meet (Tag 1)

23. Juli 2017
Experiment Seetalhorn
14. Juli 2017
Zermatt Bike-Meet (Tag 2)
25. Juli 2017
 
Im Frühling flatterte eine Einladung von Zermatt-Tourismus in meine Mailbox, ob ich Lust hätte auf ein paar Tage Biken im Angesicht des Matterhorns. Da musste ich nicht lange überlegen, Zermatt war bis anhin auf meiner Karte noch ein weisser Fleck und stand schon lange auf der Wunschliste. Einzig beim recht straffen Programm mit Bahnenaufstieg hatte ich alter Anti-Bähnlibiker so etwas meine Bedenken. Völlig zu Unrecht wie ich im Nachhinein feststellen musste und auch zu Petrus scheinen die Zermatter einen guten Draht zu haben, Sonnenschein pur und alle Trails waren Mitte Juli heuer auch schon schneefrei.
 
 
Sonntagnachmittag, ich starte mit meinem 301 im Gepäck in Richtung Täsch, wo ich das Auto parkiere und in den Shuttlezug nach Zermatt umsteige. Vor dem Tourismusbüro beobachte ich etwas das bunte Treiben auf dem Bahnhofsplatz und schon bald treffen auch die restlichen Teilnehmer des ersten Zermatt Bike-Meets ein. Ich freue mich Chregu und Sponny nach der langen virtuellen Bekanntschaft endlich einmal persönlich kennen zu lernen und bin auch auf die beiden Abenteurer Tina und Ben gespannt. Wir werden von Daniel Luggen dem Tourismusdirektor herzlich begrüsst und nachdem wir unser Gepäck in einem der typischen Elektromobile verstaut haben, nimmt er uns gleich mit auf einen Dorfrundgang. Im Hinterdorf stehen noch zahlreiche alte Ställe und Speicher, die ältesten sind aus dem 15. Jahrhundert und könnten wohl so manche Geschichten erzählen.
 
 
Beim Gedenkbrunnen des legendären Bergführers Ulrich Inderbinen nehmen wir einen kräftigen Schluck des kalten Nasses, man werde danach auch so alt wie er heisst es. Auf dem Ehrenfriedhof erzählt uns Dani etwas über die Erstbesteigung des Matterhorns, das Drama darum und wie sich Zermatt vom armen Bauerndorf zum heutigen Tourismus-Hotspot entwickelt hat. Im Gegensatz zu anderen solchen Orten hat es dabei seinen dörflichen Charakter einigermassen bewahren können.
 
 
Nach dem Dorfrundgang checken wir im Bikehotel Bristol ein, wo unser Gepäck und der Peak-Pass für die nächsten drei Tage schon auf uns wartet. Ich mache mich anschliessend auf um Zermatt noch etwas auf eigene Faust zu erkunden. Unterwegs treffe ich auf Sponny der den gleichen Gedanken hatte, wir machen noch ein paar Fotos und genehmigen uns danach auf der Terrasse das Bikehotel Bristol einen Apero.
 
 
Anschliessend entführt uns Dani ins Hotel Ambiance zum Abendessen, mit dabei ist auch Beat Habegger von der Skischule Zermatt, unser Bikeguide für den nächsten Tag. Das Kulinarische kommt in Zermatt definitiv nicht zu kurz und da sind wir uns einig, dies ist gerade so wichtig wie gute Trails. Ich bekomme ein feines Rindstartar gefolgt von einer Zermatter-Rösti mit Trockenfleisch, Tomaten und Raclettekäse. Auch auf dem trockenen sitzen muss man nicht wenn man mit Dani unterwegs ist, er kennt die guten heimischen Tropfen welche auch uns vorzüglich munden. Das Käseplättchen mit Belper-Knolle rundet das Ganze dann ab und der Juniorchef zeigt uns noch eines der schönen Zimmer mit Matterhornblick. Auch das Hotel Ambiance ist ein Bikerhotel, wie mittlerweile 40 andere in Zermatt. Ein Argument mehr das Hotel Ambiance für einen nächsten Zermattbesuch ins Auge zu fassen, ist für mich die riesige Singlemalt-Auswahl hinter der Bar. Auf dem Weg zurück ins Hotel machen wir noch einen kurzen Stopp im Papperla-Pub auf einen Schlummertrunk, bevor wir voller Vorfreude auf den nächsten Tag in die Federn kriechen.
 

4 Kommentare

  1. ROTSCHER sagt:

    Sauber, Zermatt ist einfach eine Welt für sich. Ich liebe jedes Mal das kunterbunte und spezielle Ambiente am Fusse vom Horu. Natürlich genial, dass du da zu den Auserwählten gehört hast. Da bin ich wahrscheinlich auch als Üsserschwiizer schon zu sehr ein Walliser um in Frage gekommen zu sein 😎😏

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