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Über Besuch während den Ticinodays freue ich mich immer besonders, diesmal schaut Beat für eine gemeinsame Tour vorbei. Der Blick aus dem Pool fällt direkt auf die gegenüberliegenden Gipfel des Monte Tamaro und Gambarogno. Dabei war Beat noch nie auf dem Monte Gambarogno und ich möchte schon lange einmal die direkte Abfahrt vom Monte Tamaro zur Alpe di Neggia ausprobieren. Was liegt also näher, als die beiden Klassiker in Form eines gemütlichen Bähnlibiketages zu verbinden. Die Abfahrt zur Alpe di Neggia bietet leider weniger Fahrspass als erwartet, dafür gibt es dort im Grotto dann leckers Kaninchen & Polenta. Den Aufstieg zum Monte Gambarogno haben wir schnell hinter uns gebracht und dann folgt dieser Trail vor Traumkulisse. Die StarsBox auf dem Nebengipfel ist neu, hier kann man hoch über dem See mit Blick auf die Sterne übernachten.

 

 

Am nächsten Tag zieht Beat weiter nach Domodossola und ich lege einen weiteren Bähnlibiketag zu meinem Lieblings-Ticino-Plaisirgipfel ein. Der Aufstieg zum Kreuz des Cima della Trosa ist ein Klacks, die Aussicht super und die Abfahrt wie immer ein Genuss. In dem wunderschön gelegenen Grotto Monti-Lego lasse ich mir dann das Mittagessen munden, bevor ich eine neue Abfahrtsvariante unter die Räder nehme. Volltreffer, es erwarten mich Ticinotrails wie aus dem Bilderbuch. Verblockt und über Steinstufen geht es durch den Wald, schön anspruchsvoll aber doch nicht zu schwierig, wie auf kleine Halbmondbiker zugeschnitten.

 

 

Nach dieser Plaisirtour bin ich früh zurück in der Ferienwohnung und fröne im schwimmenden Liegestuhl noch etwas dem Dolce-Vita, bevor ich Ariana am Bahnhof abhole. Mit ihr geht es am nächsten Tag ans Seil, das Bike bleibt für die nächsten Tage erstmal in der Garage. Bei ein paar mediterranen Leckereien und etwas heimischen Rebensaft lassen wir den Abend ausklingen, während wir beraten an welche Felswand es morgen geht.

 

 

Die Szenerie am Balladrum ist super, Klettern mit Blick über den Lago ist einfach genial und der Fels schön griffig, aber auch heiss. Der Schweiss rinnt nur so runter, da braucht es heute viel Chalk. Am Nachmittag ziehen plötzlich dunkle Wolken auf und es fallen auch schon bald darauf die ersten Tropfen. Wir packen (voreilig) zusammen und treten die Flucht an. Das Gewitter zieht jedoch vorüber und eine halbe Stunde später wäre der Fels wieder trocken gewesen. Tja, machen wir das Beste daraus, mit einem Gin-Tonic im Pool lässt es sich auch ganz gut aushalten. Zum Nachtessen gibt es heute Risotto ai Funghi und Luganighe vom Grill, ebenfalls schon fast Tradition an den Ticinodays.

 

 

Leider strahlt auch in der Sonnenstube dieselbe nicht immer vom Himmel, der nächste Morgen empfängt uns mit Regen und so soll es auch den ganzen Tag bleiben. Da macht nicht einmal eine Wanderung viel Sinn und Ariana tritt darum schon etwas früher die Rückreise an. Anstatt den ganzen Nachmittag nur herum zu hocken, jogge ich an den See nach Locarno runter auf ein Gelato im Regen. Bei den warmen Temperaturen macht sogar dies Spass, durch die Pfützen an der Uferpromenade zu rennen.

 

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