Flowtrails d’Alsace

Die erste richtige Tour fernab der Hometrails in diesem Jahr, schon lange überfällig und das beste Mittel gegen Jobfrust und anderen Alltagsärger. Bei blöiem Himmel machte ich mich am Samstagmorgen mit Thomas auf in Richtung französischer Grenze, um im Elsass ein paar Trails zu rocken. Thomas war schon öfters dort in den Südvogesen mit dem Bike unterwegs, für mich hingegen war es Neuland. Wir parkierten das Auto in Thann und nahmen von dort aus den gleichnamigen Hausberg in Angriff. Auf der kaum befahrenen Asphaltstrasse ging es zuerst auf den Col du Hundsruck, ein schönes Beispiel wie hier im Elsass das Französisch und Deutsch ineinander fliesst. Die älteren Generationen sprechen auch noch fast alle das typische Elsässerdeutsch, die jüngeren leider meist nur noch Französisch.

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Vom Col du Hundsruck aus führte ein befestigte Naturstrasse bis fast auf den Thanner Hubel, mit 1183müM der höchste Punkt der Tour. Nach einem letzten knackigen Uphill hatten wir diesen dann erreicht und konnten die Aussicht vom Grand Ballon über den Schwarzwald bis zu den Juraketten geniessen. Mit viel Vorstellungsvermögen konnte man sogar Eiger, Mönch und Jungfrau in der Ferne im Dunst erkennen.

Lebenszeichen

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Auch wenn der letzte Blogbeitrag schon über zwei Monate her ist, Halfmoon-Biking lebt noch. Am Biken bin ich auch noch, aktuell aber in eher etwas reduzierter Form. Nach der letzten intensiven Saison, kämpfe ich in den letzten Wochen etwas gegen ein Motivationstief und bin zu einem regelrechten Sofalover geworden, anstatt dieses zu busten. Nichts desto trotz, sind an den zahlreich schönen Tagen in diesem noch jungen Jahr, doch schon wieder gute 400km

Davos-Review: Zügenschlucht

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Nach der eher alpinen Tour über den Durannapass, stand Tag drei im Zeichen der Waldtrails. Da wieder wechselhaftes Wetter angesagt war, wollte ich nicht mehr all zu hoch hinaus und startete in Richtung Zügenschlucht. Ein paar Meter hinter dem Hotel in den Mattawald rein und schon war ich auf dem ersten Trail. Bis nach Davos Glaris war dieser schön abwechslungsreich und als ich dort das Stück zur Rinerhorn-Bahnstation runter sah

Jahresrückblick 2015

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Ein Jahr mit Rekordtemperaturwerten geht zu Ende, mehr als eine Entschädigung zum letztjährig verregneten Sommer. Mit 27 Blogbeiträgen, 282 Fotos, guten 3600 Kilometer, etwas über 100000 Höhemeter und 25 Touren in den Bergen auch für mich eine Rekordsaison, so viele schöne Bikeerlebnisse durfte ich noch nie innerhalb eines Jahres geniessen. Der Saisonstart in die Berge konnte besser nicht sein, im Mai mit Alex ein paar Tage am

Davos-Review: Durannapass

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Nach der Pischa-Runde am Vortag mit wolkenverhangenem Himmel, am Samstag der totale Kontrast. Sonnenschein schon am Morgen, gute Laune und ein fast wollkenloser Himmel. Ich startete auf zum Weissfluhjoch mit dem Ziel Durannapass. Der Anstieg bis zur Mittelstation der Parsennbahn war schön gleichmässig und gut fahrbar. Ich liebe es wenn die Sonne scheint, der Schweiss aufs Oberrohr tropft und man beim